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Wir sind die Panzerjäger der Infanterie 3-2 und unsere Sommer-Rekrutenschule
dauerte vom 5. Juli 2004 bis 26. November 2004, also insgesamt 21 Wochen. Die RS startete in Chamblon (nähe Yverdon-les-Bains) mit 3 Wochen Grundausbildung und 10 Wochen Verbandsausbildung. Dort machten wir hauptsächlich Trockenübungen mit Wartestellung - Fixpunkt - Letzte Deckung und Schiessstellung; das Tarnen in der Wartestellung kam dabei nicht zu kurz. Es wurde zuerst zur Übung auf eine bewegendedne Simulationstafel und schlussendlich auf einen Sim-Puch geschossen. Wir hatten auch eine Nahkampfausbildung bis Niveau 2 und die Pfeffersprayausbildung. Nach diesen ersten 13 Wochen ging es nach Bure zu den Panzerpisten, wo wir das taktische Vordringen in ein Gebiet übten (Rolle und Raupe vorwärts). Hier in Bure wurde der Panzerjägerzug in 2 Züge aufgeteilt und die einen sogar zu den Aufklärern umgeteilt. In diesen 3 Wochen Bure hatten wir jede Woche Biwak, welches sich aber positiverweise von dem in Chamblon darin unterscheidete, dass wir nicht mehr draussen Zelten mussten, sondern uns in einer grossen Häuserkampfanlage einrichteten. Auch die Durchhaltewoche, die direkt von Bure aus startete, war ausschliesslich unter festem Dach, aber mit bissigen Hunden, muhenden Kühen, wihernden Pferden und anhänglichen Katzen! Das einzige Mühsame an der Durchhaltewoche war die Wache in der Nacht, denn zu Essen gab es dank unseren Puch-Fahrern genug! :o) Die Wache wäre einiges interesanter gewesen, wenn es auch mal einen Angriff oder etwas ähnliches gegeben hätte.. Zum Abschluss der Durchhaltewoche gabs einen C-Alarm mit C-Vollschutz welchen wir 6h anbehalten mussten und darin auch eine grosse Fahrzeug-Matkontrolle durchführten. Einzig die Fahrer mussten die Maske und die Überstiefel für die Verschiebung ausziehen. Angekommen in Villeneuve, richteten wir uns soweit als möglich in der Zivilschutzanlage ein, denn es hatte zu wenig Platz für Gepäck und Schuhe. Auch funktionierende Lüftungen wären kein Luxus gewesen.. In dem schönen Reben-Gebiet übten wir das Warten - Beobachten - Schiessen auf Sim-Puchs oder auf den anderen Panzerjägerzug. Der Krönende Abschluss war das Mechanisierte Defiler des gesamten Battalions in Aigle, wofür die Armee das Städtchen Aigle für mehrere Stunden sperrte. WK-Daten: Aufkl Kp 7/1: 13.06.2005 - 01.07.2005 |